2023
„Out of Frames“
Wien Wechsel Graz 2023
Kunsthalle Graz
Seit dem Jahr 2019 besteht die Kooperation mit der Galerie GPLcontemporary in Wien. Bei den Ausstellungen werden die Arbeiten von jeweils 3 Künstler*nnen des jeweiligen Artspaces gemeinsam präsentiert. Die Ausstellungsorte Kunsthalle Graz und die Galerie in Wien wechseln einander in der Präsentation von sechs Künstler*innen kontinuierlich ab.
„Am Anfang stand die Suche nach den verwaisten Plakatwänden, an denen die vielschichtigen Häute jahrelanger Werbesignale kleben, die Ernte der Schwarten und deren Faconierung zu Wandskulpturen, welche digitale Oberflächen imitieren, doch das Bild rutscht über den Rand, lässt sich weder formal noch inhaltlich fassen. Out of the frame into the same, thematische Wiederholungen, haptische Verführungszonen, nonsense Textspuren interagieren in Schwobs Arbeiten aus recycelten Materialien.“
Grazer Künstler*innen:
Yuliia Makarenko, Jani W. Schwob, Bruno Wildbach
Wiener Künstler*innen:
Merlin Kratky, Eva Petric, Philipp Renda
Ausstellungseröffnung:
21.11.2023, 18:00 Uhr | Dauer bis 15.12.2023
Öffnungszeiten: DI – FR, 16:00 – 20:00 Uhr
LUGHNASADH
Niki Passath, Jani W. Schwob & Josef Wurm
15.08.2023, Fest ab 18 Uhr
Griesplatz 5, 8020 Graz (Roter Keil Schauraum 2) 16.08-31.08.2023 (14.00-18.00 Uhr)
31.08.2023, Finissage ab 18 Uhr
Während sich Passath mit der Konstruktion von in Performances malenden Robotern befasst und damit danach fragt was menschliche Kreativität oder Emotion, kurz eine KI im Sinne eines „Geistes in der Maschine“ sein könnte, widmet sich Wurm scheinbar dem Fleischlichen, wobei seine anatomischen Studien letztlich über die collagenartige Zerteilung des Körpers in seine organischen Einzelteile hinaus auf weit mehr als nur auf das körperliche Innenleben reflektieren. Zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit, geometrischen und organischen Formen entwickeln beide künstlerischen Positionen in ihren Gemälden sehr unterschiedliche Bildwelten die doch immer wieder miteinander verbunden scheinen: Zusammen auf der immer fortwährenden Suche nach der Antwort auf die Frage was Mensch sein bedeutet.
Jani W. Schwob fügt seine in Gemälde verdichtete Geflechte zwischen die zwei Arbeitsweisen der anderen und verbindet alles mit musikalischen Interpretationen auf seinen Keyboards.
Musik: kanfun (greynote collective) | pulp:kitchen (greynote collective) | Jani Schwob und Niki Passath
Kuratiert von: Elisabeth Passath (ehem. Saubach)
In Kooperation mit Roter Keil
Jani W. Schwob on keys




